Der hinkende Bote

Almanach für Matrosen, wie sie sein sollten

Sonntag, 3. Juli 2016
Schnipsel
  1. „Haben Sie schon mal einen Mann getroffen, der sich durch He-Man in einer limitierenden Geschlechterrolle diskriminiert gefühlt hat?“ Nun ja, sag ich mal. Geben gibt es so einiges, gerade bei Sexismus und so. Die Frage ist ja eher, ob es jemand interessieren sollte.
  2. „Diesen Leuten muss man zuhören, anstatt sie zu beschimpfen. Sonst bleiben als Zuhörer nur die Rechten. Ein Teil der Linken hört sich allerdings lieber selbst reden.“ (Thomas Glavinic über Wähler rechtspopulistischer Parteien)
  3. „alle Muslime gut, alle weißen Europäer Rassisten“ das behauptet zwar keiner, unterm Strich läuft es aber darauf hinaus.
  4. „Anderer Frack, gleicher Kack.“ Wie wahr.
  5. Na, na, na, liebe FPÖ-Kritiker, natürlich lässt sich durch demokratische Entscheidung die 100%-Linie verändern. Meine Oma sagte z. B. über den Nachbarn: „Des isch a 150%er Depp!“
  6. Man könnte ja auch über Einwanderungskontingente statt chaotischer Masseneinwanderung nachdenken. Nur mal so gesagt.
  7. Ich habe in Belgien keinen einzigen Belgier getroffen! Städte stell ich mir anders vor, lieber Donald Trump.
  8. „In Neukölln stehen Männer mit Dutt Schlange für vegane Donuts“ auch andernorts zu beobachten
  9. „Die alten 68iger mit ihren HoChiMinh-Rufen und MaoBibeln waren mindest so peinlich wie die heutige open-borders-Fraktion.“ Ich wünschte, der Mann hätte unrecht.
  10. „Fußball ist ein einfacher Sport. Man braucht einen Ball, zwei nicht zu steife Beine und ein bisschen Platz, bevorzugt eine Wiese, vielleicht noch zwei Stangen, die als Pfosten fungieren.“ Und – wie David Beckham einst sagte – am Ende gewinnen die Deutschen.
  11. Die wollen halt ihre lauwarme cervisia alleine trinken, muss man Verständnis für haben.
  12. „Mit den feministischen Forderungen bewegen wir uns mit Sieben Meilen Stiefeln zurück in die gute alte vikorianische Zeit, als der Mann die Verantwortung für die weibliche Sexualität hatte.“ Mir wäre es lieber, der Kommentator hätte unrecht.
  13. „Ich hasse Menschen, Tiere und Pflanzen – Steine sind ok.“ Soll von einem Sponti aus den 70ern stammen. Weiß jemand wer der Erfinder/Urheber war?
so langsam drehen alle durch

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Samstag, 11. Juni 2016
Muhammad Ali

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Sonntag, 17. April 2016
Schnipsel
  1. „der letzte sozialdemokratische Wähler, ein gewisser Herr Stegner aus Niedersachsen“ Gnihihi
  2. „Glyphosat in der Potenz C30 müsste doch, folgt man der homöopathischen Lehre, ein ziemlich gutes Haarwuchsmittel sein.“ Aber ja, natürlich.
  3. „Feminismus hat so einen schlechten Ruf. Das klingt so unrasiert und ungebumst.“ (Carolin Kebekus) oder auch: Mit meiner Empörung brauche ich kein Abitur
  4. Dieser Internetfeminismus ist mir als Frau peinlich.“ Ich kann Sie ja so gut verstehen.
  5. Manchmal bedrückt es mich, dass ich trotz aufrichtiger Bemühungen unmöglich an allem schuld sein kann.“ Ja, nein, weiß nicht?
  6. Schön: „Reden Sie ruhig weiter bis ihnen etwas einfällt.“

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Donnerstag, 19. November 2015
Schnipsel
  1. „Adlig wie Brötchen von Gestern.“ (nicht mehr an die Laterne?)
  2. „Ich suche eine Online-Petition, die gut zu meinem Freundeskreis passt.“ (Das haut bei mir nicht hin.)
  3. "Ideologie" als Aspektbefangenheit. Also die Unfähigkeit, wenigstens probeweise die eigene Perspektive zu verändern, blinde Flecken und Vorurteilsstrukturen einzugestehen.“ Schöner Gedanke.
  4. „Wir schaffen das!“ wird in der Beliebtheit laut Erwin Pelzig den Spruch „Am Arsch die Räuber“ ablösen.
  5. Anatol Stefanowitsch: „Sprache bildet nicht die Realität ab, sondern eine Perspektive auf die Realität.“ Texte tun das, Sprache nicht. Sprache ist ein System, das die Beschreibung von Realität ermöglicht.
  6. Liebe Veganer: „Wieso eigentlich diese willkürliche Bevorzugung gegenüber Kellerasseln?“
  7. Immer diese Diskutierer. Am Ende bleibt nie wer zum Aufhängen.
  8. Der Duft von versagenden Deorollern.
  9. Ah jesas, Ja: „Den Nudelsalat kenne ich bereits. Gestern hieß er Spaghetti Carbonara.“ Ich wünschte, ich wüsste nicht von was er spricht.
  10. Man lernt nicht durch Glauben sondern durch Überprüfen, ob an einer anderen Auffassung nicht doch etwas dran ist.
  11. Großbritannien besteht zu 93 % aus Teppichboden. Der Rest sind Filialen von Starbucks, Caffè Nero und Costa Coffee.“ Mash and Liquor fehlt.
  12. Gute Nacht
  13. Ist er denn auch vernünftig, der ‚moderne‘ Rassismusbegriff, der von 3 Bekloppten aus der Genderszene vertreten wird? (Love and Peace to the Universe!)
  14. „Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen einem Idioten, der einem an den Hintern grabscht, und vergewaltigt zu werden“ Wie wahr und wie banal.
  15. Das Gute am modernen Feminismus
  16. „Ich kenne niemanden, der aus purem Bedürfnis nach ergänzenden Informationen die Kommentare unter Artikeln zu Feminismus, Flüchtlingskrise, Nahost- oder Russland-Ukraine-Konflikt liest“ Wobei es häufiger auch einen Zusammenhang zwischen Artikelqualität und Kommentaren gibt, gerade bei diesen Themen.
  17. „Nichts gegen vegane Küche – man muss nur einen Liter Sauce hollandaise drüber kippen und das Ganze mit Speck und Käse überbacken, dann schmeckt es richtig lecker.“
  18. Der "hypothetische Idealdeutsche" (Dietmar Dath) untergliedert sich in den hypothetischen Idealmann und die hypothetische Idealfrau.
  19. Die Autonomen sollten bevor sie an eine Industrieruine „refugees welcome“ sprayen, mal kurz darüber nachdenken, dass man das auch anders verstehen kann.
  20. Wie erklär ich’s meinem Kinde, vielleicht so: „Zwischen der These, dass keine absolute Wahrheit existiert, und der Folgerung, dass alle Thesen gleichberechtigt sind, liegen logische Welten.“ Quelle: Internet
  21. Die Beleidigung jemand sei „rochensicher“ werde ich in meinen Wortschatz aufnehmen. (Rochen sollen ihre Beute über die Ortung der Gehirnströme aufspüren)
  22. Statt ‚voll Okeh!‘ ‚voll onkeln‘ gelesen und jetzt rätsel ich, was das sein könnte.
  23. Ach, Harry Rowohlt, Sie haben ja so recht: "Die Unsensiblen sind meist die Empfindlichsten."
  24. Man sollte sich nicht zu oft auf Twitter rumtreiben: unversehens fängt man an, darüber nachzudenken, was ein ‚Kümmelficker‘ eigentlich ist – so ganz praktisch gesehen. Und was Fickdeppenarschland wohl sein könnte gehört auch zu diesen Fragen der Menschheit.
  25. Jessas: „Deutschland geht es gut - und damit das so bleibt, brauchen wir Zuwanderung.“ (Luise Amtsberg, die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion)
  26. „Helmut Schmidt spricht weiter von Pflichtgefühl, Berechenbarkeit, Machbarkeit, Standhaftigkeit. [...] Das sind Sekundärtugenden. Ganz präzis gesagt: Damit kann man auch ein KZ betreiben.“ Lafontaine, 1982
  27. In der Flüchtlingsfrage propagieren die Einen Identifikationsangebote für ihre rechtskonservative Klientel und die Anderen moralisierende Ignoranzangebote für ihre sich irgendwie Links dünkende Klientel. Was folgt daraus: ein sich verschärfendes politisches Klima und stabile rechte Mehrheiten in Gesellschaft und Politik für die nächsten zehn Jahre.
  28. „der häufige Verzehr von Kalbsleberwurst führt zu einer Zunahme von Sexualdelikten. Befragt wurden 137 Studentinnen eines kalifornischen Colleges in einer Umfrage der "United Vegans".
  29. Mit dem de Maizière-Statement könnte man auch prima Kindern die Angst vor Monstern unterm Bett nehmen? #DoItLikeDeMaiziere

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Sonntag, 23. August 2015
Schnipsel
Manchmal lese ich irgendwo etwas und was mir dazu einfällt, schreibe ich dann auf:

  1. Anarchismus als emphatische Version des Liberalismus?
  2. "Hühner sind faszinierend. Man kann sie nach ihrem Tod oder vor ihrer Geburt essen."
  3. „Merkel setzt sich durch“ Küppersbusch mal wieder
  4. „Vögelurlaub macht man auf Borkum“ soll ein offizieller Werbespruch der Insel Borkum sein.
  5. Ich bin übrigens auch sehr gut in vorwurfsvollem Atmen.
  6. Fröhliches Ossibashing: „Sächsisch: die einzige Sprache der Welt, die für Gorgonzola und Gurkensalat dasselbe Wort verwendet.“
  7. Wenn man nicht mehr weiß, wer man ist: Einfach von Outlook die Identität synchronisieren lassen.
  8. Ammoniumperchlorat ist zweifellos eine temperamentvolle Chemikalie.
  9. Aktuelle Lieblingsweisheit: "Erstaunlich, was für Menschen die Evolution so hervorbringt."
  10. "Sie haben aber schöne Birkenstockschuhe!" "Das ist eine Sprunggelenkschiene." (Via )
  11. „Wann war der letzte Morgen, an dem ich nicht als Erstes nach dem Smartphone tastete?“ Heute.
  12. Strange: „Bimbo“ (wohl von „Bambino“) soll in den USA eine Beleidigung für Frauen sein, die ihr Aussehen zum Einsatz bringen müssen, um im gesellschaftlichen Geschehen zu punkten. Im Deutschen ist mir der Ausdruck nur als meist rassistisch konnotierte Beleidigung bekannt.
  13. Ute Sanella oder so
  14. Arschfreihosen sind mir egal. Meine persönliche Grenze ist bei Zwölfjährigen, die sich im ‚Porn Style‘ kleiden, erreicht.
  15. Ich denke manchmal darüber nach, ob man Logik, Mathematik und (Teile der) Philosophie nicht unter den Begriff „Grundlagen der Wissenschaft“ fassen sollte. Wissenschaften wären dann im weiteren nach ihren Gegenstandsbereichen Sozial- und Naturwissenschaften zu unterteilen. Medizin, Jura, BWL usw. wären dann im Kern Berufsausbildungen auf akademischem Niveau.
  16. Früher konnte man manchen Leuten beim Gehen die Schuhe besohlen, heute werden sie »von einer Hummel überholt«
  17. Es gibt eine Twitter Youth Feminist Army
  18. Es gibt noch Schönes im Leben: "Sabrina ist so'n hohles Blondchen. Die kannst du ganz relaxed zurückdissen, da gibt's keinen Ärger hinterher." (Doreen, 17)
  19. Der Comedian und Musiker Marius Jung ist ein "Mensch mit Migrationshintergrund ohne eigene Migrationserfahrung"
  20. Wie kann man auf erwachsene Weise mit dem Umstand umgehen, dass die Welt nicht so ist, wie sie sein sollte ist eine der Fragen, die man so einigen Netzteilnehmern und -innen ans Herz legen möchte.
  21. Was darf oder muss man sich eigentlich unter einem „Mainstream-Porno“ vorstellen? (abgefilmte Beißerbücher mit Nackichten?)
  22. Lawnchair-Larry wäre ein annehmbarer Nick.
  23. Drei Chinesen mit dem Kontrabass ist das nicht Rassismus?
  24. Laut Franz Werfel bestimmt neben dem Geschlechtstrieb kein Bedürfnis das Handeln des Menschen so sehr wie die Sehnsucht nach moralischer Überlegenheit. In meiner Jugend nannte man solche Leute Pietcong. Leider versteht das heute niemand mehr.

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Sonntag, 26. Juli 2015
Schnipsel
  1. „Ich gebe zu: Knutschende Homosexuelle sind nicht das, was ich als meinen Lieblingsanblick bezeichnen würde. Da bin ich einfach mental zu dörflich. Aber gegen die Homo-Ehe gibt es eigentlich keinen vernünftigen Grund.“
    Ein recht charmanter Kommentar.
  2. Gelesen: Hellmuth Kawasaki
  3. Der Indianer der Herzen ist gestorben.
  4. Ja: „Dass der Tonfall online härter geworden ist, höre auch ich, allerdings kann das ein Ergebnis von Filterblasen sein. In meiner “Online-Umgebung” tritt es nicht auf.“
  5. Nochmal ja: „jeder Scheißesturm hat entsprechende Arschlöcher als Urheber“
  6. Möge ein gnädiger Gott ihrer Seele Trost spenden: „Ganz im Gegensatz zum Patriarchat glauben wir daran, dass Männer keine ausschließlich von ihrem Sexualtrieb gesteuerten Wesen sind und das notwendige Mitgefühl besitzen, um alle Menschen mit Respekt zu behandeln.“ Anne Wizorek: Weil ein Aufschrei nicht reicht
  7. Kannte ich nicht, soll ein englisches Sprichwort sein: „Gentlemen don’t disagree about facts”
  8. "Das beste am Feministin-Sein ist, dass wir jeden Tag die Welt ein bisschen besser machen.“ Es soll ja Leute geben, die so etwas glauben.
  9. „Ich war früher in der Göttinnen-Spiritualität-Szene unterwegs.“ Glückwunsch, dass es nicht mehr der Fall ist.
  10. Aktueller Lieblingssatz: „seien Sie vorsichtig, wenn Sie versuchen, Kinder zu verjagen. Die wachsen nämlich zu wunderschönen jungen Frauen heran und fragen Sie dann, ob Sie das Lagunen-Monster sind.“
  11. James Last nannten wir in den 70ern den Partykiller und dann gab es noch diesen Chor …
  12. Was Schwule gegen Schwänze tun
  13. Ich kenn mich mit Gefühlen aus
  14. Sprache als Kerker, dem wir nicht entkommen können, ist ja auch so eine völlig irre These.
  15. Auch interessant: in Malaysia werden Chinesen u. a. auch durch Gesetze diskriminiert. Tatsache ist aber, dass die Chinesen im Durchschnitt doppelt so viel verdienen wie malayische Malaysier.
  16. warum sollen ausgerechnet Jugendliche ein Grundrecht auf Hotpants, Badelatschen und Arschfrei-Hosen haben? Da ist was dran.
  17. Kann mir jemand einen unsympathischen Leihgriechen zur Verfügung stellen? Dann könnte ich beim aktuellen bashing mittun.
  18. Da musste ich dann doch etwas lachen: „Winnetou … konvertierte auf dem Todeslager zum aufgeklärten Sachsentum.“ Thomas Fischer
  19. Wow! Mit so einem Weltbild kommt man recht kommod durchs Leben: „Privilegiert" ist der Gegensatz zu "diskriminiert".
  20. Weisheiten fürs Leben: „Im Internet gibt's Input und Output. Input geht rein und Output geht raus.“

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Sonntag, 12. Juli 2015
Georg Schramm zu Griechenland


[via Hotchpotch Blog]

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Samstag, 30. Mai 2015
Schnipsel
  1. Auch wenn Sie es mir nicht glauben, Karl Gutmensch war 1914 Hauptmann im 8. Infanterieregiment des österreichischen Heeres.
  2. „Es geht darum, wie Sprache heute verstanden wird.“ Sprache wird gar nicht verstanden, höchstens Sätze.
  3. Aus der Reihe Sätze fürs Leben: „Lebewesen wie Giersch, Fadenwurm und Bakterie können sanktionslos unbegrenzt beschimpft werden.“ (Thomas Fischer)
  4. “Ich bin Präsident der Vereinigten Staaten und ich werde keinen Brokkoli essen” so einen Satz hätte ich ihm nicht zugetraut, dem George H. W. Bush.
  5. Der „Indianer“ „hat die Haare schön.“ Kann man so und so sehen.
  6. Nicht überraschend: „Erotische Literatur wurde und wird vorwiegend für Frauen geschrieben.“ (eine Bekannte, Buchhändlerin, erzählte, dass – im Buchhändlerjargon „Beißerbücher“ – die überwiegende Mehrheit der Kunden dieser Romane weiblich seien.
  7. Wenn das Schule macht, seinen Verteidigungsminister mit einem Flakgeschütz hinzurichten. In D. wäre es ja ihre -in.
  8. Ich mag ja Barcelona lieber als München. Fußball ist mir Wurst.
  9. Apropos Schöpfungsmythen: „die altägyptische Kosmogonie von Heliopolis, laut der der Lichtgott Atum sich zuerst selbst erschuf und dann per Masturbation die Luft- und Feuergötter Shu und Tefnut hervorbrachte.“ Das ist doch sehr verschieden von christlichen Vorstellungen.
  10. Watetnichallesgibt: Vagina-Dampfreinigung wodurch die weiblichen Hormone wieder in Einklang kommen oder so ähnlich.
  11. „Es gibt immer mehr Wutbürger. Menschen, die ständig unter Strom stehen und sich über alles aufregen: den Staat, die EU, die Justiz. Viele Medien, insbesondere Boulevardmedien, bewirtschaften diese Empörung bewusst mit ihrer Dauerpropaganda und Skandalisierung. Ein Beispiel ist die Beschimpfungswut im Internet - denken Sie an die Leserkommentare. Das Internet dient auch als Plattform für auffällige Menschen, die sich vernetzen und gegenseitig hochschaukeln. Es gibt keine Woche, in der ich keine Morddrohung bekomme. Seit zwei, drei Jahren sehe ich immer mehr Leute, die durchdrehen und aus scheinbar heiterem Himmel auf irgendjemanden einschlagen, nur weil er vielleicht verbotenerweise auf dem Besucherparkplatz steht.“ Ich fürchte, da ist was dran.
  12. Als Galeerensträfling hat man zumindest einen sicheren Job.
  13. Wenn ich mir was aus Whiskey und Diäten machen würde, dann wär’s „die Ozzy-Osbourne-Diät: Fleischlos, Glutenfrei, fettfrei, zuckerfrei, Jack Daniel’s.“
  14. Revolverpresse“ ist ein Ausdruck, der sehr zu Unrecht aus der Mode gekommen ist.
  15. „Vielleicht würde es manchmal Sinn machen, das Maul nicht so weit aufzureißen?“ Schöner Kommentar, den man in manchen Blogs unter fast jeden Post schreiben könnte.
  16. Das einzige was an der Postmoderne bleibt, wird der Studiengang „Kulturwissenschaft“ sein.“ Schön wär‘s.
  17. „dass tierrechtler recht haben, darf nicht mehr bezeifelt werden.“ Sätze gibt es, da bleibt einem die Spucke weg. Der hier ist auch schön: „Dann muessen "wir" unseren Hochmut aufgeben und mit den anderen Tieren aushandeln, wie wir gemeinsam auf diesem Planet leben koennen.“ Das mit dem „aushandeln“, wie das klappt, da bin ich sehr gespannt. Und noch eins drauf: „patriarchaler Tierschutz“ ist irgendwie schlimm.

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Freitag, 20. März 2015
Schnipsel
  1. Neue Beleidigung: „Praktikant von Kicker online“
  2. Ob die Welt wirklich vegane Teewurst braucht?
  3. (Wenn diese Natürlichheilen-Typen wenigstens zu nem richtigen Voodoo-Doktor gehen würden, aber nein, Hühnerblut ist ja wieder nicht vegan.) von Frau Diener
  4. In Wolfsburg gehören die Gebäude entweder der Stadt oder VW.
  5. Zur Geschlechterdebatte bei Plasberg: Wischorek, Kelle und Kubicki anstrengend. Wizorek und Kubicki Stulle, Hofreiter okay, aber an einigen Stellen ungeschickt. Kelle hingegen agierte geschickt (von ihrem konservativen Standpunkt aus. Da könnten die anderen noch etwas lernen.) und hat – so leid mir das tut, zu allem Überfluss wenn es um Konkretes geht auch noch häufig schlicht und ergreifend recht. (Bei ihrem biologistischen Unsinn, in den sie sich gegen Ende der Sendung immer mehr hineinsteigerte, natürlich nicht.)
  6. 12 Jahre Knast für Totschlag finde ich nicht wirklich milde
  7. Auch wenn es nur Verrückte interessiert: Impfen ist nicht vegan! Homöpathika übrigens auch nicht.
  8. Über das Wort „vielsagender“ gestolpert, zuerst gedacht: interessant, dass ich aus dem Wort ohne Umschweife die Sage herausgeholt habe, dann gedacht: was für ein Blödsinn, die Sage nur aufgrund von Buchstabenähnlichkeiten hineinzugeheimnissen. Was soll man sagen? Natürlich hat vielsagend viel mit der Sage zu tun. Jessas, manchmal dreht man eine Runde zu viel.
  9. Nur mal so: Wer sich die Ukraine leisten kann, kann auch Griechenland stützen.
  10. Ach und sonst? Vielleicht hätte Conchita Wurst nicht schon mit 26 Jahren ihre Biografie schreiben sollen. Obwohl, bei dem Künstlernamen?
  11. „Das Recht, sich belästigt zu fühlen, ist, wie Slavoj Žižek treffend bemerkt hat, heute zum einzigen postmodernen Menschenrecht geworden.
  12. Nur jeder siebte Deutsche hält Russland für vertrauenswürdig, lese ich. Ich halte Russland auch nicht für vertrauenswürdig, ebenso wenig wie Bangladesch, Kamerun und Tuvalu.
  13. Derzeitiger Lieblingssatz: „Hier ist ein Gartencenter, und zwar nur ein Gartencenter. Ein Gartencenter mit ohne Baumarkt. Das ist nur fair, schließlich gibt es auch Baumärkte mit ohne Gartencenter. Nur so bleibt das Universum im Gleichgewicht.“
  14. In einem Bordell in NRW soll es ein Programm ‚Ficken und Sparen‘ geben. Wie funktioniert das parktisch: mit Rabattmarken (das wäre ziemlich old school) oder mit Pay-Back-Karte? Nach 10-maligem Besuch ein Mal gratis?
  15. Statt „paranormale Aktivität“ paranoide Aktivität gelesen. Ich erzähle das über mich den Kopf schüttelnd meiner Liebsten. Sie fragt: „und wo ist der Unterschied?“
  16. Auf dem Palatin in Rom wurde die älteste Jesusdarstellung gefunden: am Kreuz mit einem Eselskopf.
  17. Wenn ich Zeit habe, werde ich nachher den Himmel verdunkeln. Man muss ja schließlich Zeichen setzen. Wegen symbolischer Ordnung und so.
  18. 27% schaffen die nie!

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Freitag, 6. Februar 2015
Schnipsel
  1. Ach und by the way an die Moralapostel: bei Charlie Hebdo haben auch Muslime gearbeitet und das Blatt war gegenüber allen Religionen gleichermaßen ungerecht.
  2. Lassana Bathily
  3. Perverse gegen die Ausländer oder wie heißen die da? Auf jeden Fall nicht: Podagra! (da hilft bekanntlich Opodeldok)
  4. Es soll eine App geben, die die Wahrscheinlichkeit des Absturzes des Fluges, in dem man gerade sitzt, ausrechnen kann.
  5. "Woran erkennt man einen Veganer? Er erzählt es einem!"
  6. Toleranz heißt achselzuckend, aber nicht notwendigerweise unwidersprochen, hinzunehmen, dass auch Unfug seine Existenzberechtigung hat.
  7. Angst ist nicht die Wirklichkeit. Wem das nicht ohne zu zögern klar ist, hat ein Problem.
  8. „Liebe bedeutet, nicht in eine Idee von Liebe gepresst zu werden, sondern als der erkannt zu werden, der man ist. Sich selbst zu akzeptieren bedeutet, nicht auf einem Podest leben zu wollen“ Das sind auch (s. o.) so Banalitäten, dass man sich unwillkürlich fragt, warum sich so wenige daran orientieren.
  9. Ist Laurie Penny Spätheimkehrerin?
  10. … oder die Tochter von Don Quichote?
  11. Beim Lesen der Studie von Welzer/Neitzel über die Soldaten der Wehrmacht: Ich fürchte, so lange man die Lücke zwischen Psychologie und Sozialwissenschaften nicht schließen kann, muss man sich mit Korrelationen statt wasserdichter Kausalitäten zufrieden geben. In der Zwischenzeit behelfe ich mich mit Betrachtungen des einen oder des anderen und versuche die Ebenen der Reflexion möglichst wenig zu vermischen. Bsp.: dass etwa die FDP vor allem Anhänger bei den Besserverdienenden hat ist zunächst nur eine Korrelation, die über die entsprechenden Interessen als Kausalität in der Tendenz gut begründbar ist, über die Motive des Einzelnen, dort Mitglied zu werden oder sie zu wählen, ist damit noch nicht viel ausgesagt und es ist auch noch nicht begründet, warum auch die, die dieser Gruppe gerne angehören würden, ebenfalls eine hohe Meinung über diese Partei haben.
  12. Es ist nicht sinnvoll, Ideologie und Theorie gleichbedeutend zu verwenden. Theorie meint zu aller Erst, eine möglichst richtige und vollständige Anschauung der Wirklichkeit. Mit allen Möglichkeiten des Irrtums behaftet. Jede Anschauung Ideologie zu nennen, behindert Kritik.
  13. „wie ich mich vor unliebsamen Informationen abschotte.“ Da hat Michael Seemann nicht nur sein Problem auf den Punkt gebracht.
  14. Diskurs ist der Lieblingsbegriff von Leuten, die weder eine Debatte noch eine Diskussion führen wollen.
  15. Nun ja, Frau Sudings Beine. Auch wenn ich mir vorstelle, in den politischen Nachrichten würde die Attraktivität von Männlein und Weiblein gleichermaßen zur Schau gestellt, würde mich das schon etwas nerven.
  16. Das diese Verrückte aus den USA ist, dürfte kein Zufall sein.
  17. Bislang dachte ich, dass „Genderismus“ ein Schimpfwort ist
  18. Ich fürchte, wer die Shoah als Höhepunkt der aufklärerischen Moderne versucht zu bestimmen, ist dem Nationalsozialismus näher als es ihm lieb sein kann.

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