Der hinkende Bote

Almanach für Matrosen, wie sie sein sollten

Mittwoch, 3. September 2008
Der hinkende Bote
Der hinkende bot kompt allzeit hernach vnd bringet die gewisseste zeitung.

Der erste Hinkende Bote wurde meines Wissens 1646 von G.F. Spannseil zu Colmar herausgegeben, 1676 erschien dann der Basler Hinckende Bott und so geht es munter weiter bis ins 19. Jahrhundert.
Heinrich Hoffmann hat nicht nur den Struwelpeter geschrieben, sondern auch 1850 und 1851 „Der wahre und ächte Hinkende Bote“ (2 Bde.) verfasst.
Heute erscheinen noch der Lahrer Hinkender Bote und der Hinkende Bot aus Bern und jetzt natürlich auch diese Publikation.
Und wie es für einen Kalender und Almanach üblich ist

„... mögen sie manche Belehrung, Tröstung und Warnung neben der bloßen Unterhaltung empfangen.“
wie es der Pfarr-Adjunkt Kossobutzki 1858 im Preußischen Lochen (heute Polen) formulierte.

Kontakt
Ich achte das Urheberrecht anderer Leute und erwarte, dass man auch meine Rechte beachtet.

Sollten sie dennoch ein Problem haben, können sie mich unter

hinkenderbote[ÄT] gmail[Punkt]com

erreichen.

Umgang mit Kommentaren
Äußerungen die beleidigenden Inhalt haben, rassistische, gewaltverherrlichende oder rechtslastige Tendenzen zeigen oder dem Fortgang der Diskussion nicht förderlich sind, werden schneller gelöscht als diese Leute Zensur brüllen können.

Ach ja, und wer glaubt, er könne seine drei Weltweisheiten immer und immer wieder in die Kommentare schmieren, wird feststellen, dass ich sein Geraffel mal kreativ, mal übersetzend, mal abkürzend verändere. Ich hoffe zum Besseren, aber da gehen die Meinungen naturgemäß auseinander.

Inhalte
Manches ist Ergebnis längeren Nachdenkens, manchmal assoziiere ich auch nur wild und hin und wieder ist es ein Spiel mit Worten, Motiven oder Haltungen. Gelegentlich wird es hier auch um Kriminalität gehen. Dies ist ein sensibles Thema und so werde ich mit dem Löschfinger auch besonders rabiat sein.
Heiteres und Besinnliches, wohl auch Informatives von Zeit zu Zeit sollen hier dargelegt werden. Ich bin auch der Sensation und dem Skandal nicht abgeneigt. Dem Leser mag einiges unschicklich, wie es wohl unvermeidlich ist, vorkommen. Das ist natürlich betrüblich.

Nun, wie dem auch sei, ein Informations- oder gar journalistischen Angebot mag ich in meinem Hobby nicht zu erkennen.

G.

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