Der hinkende Bote

Almanach für Matrosen, wie sie sein sollten

Freitag, 6. Februar 2015
Schnipsel
  1. Ach und by the way an die Moralapostel: bei Charlie Hebdo haben auch Muslime gearbeitet und das Blatt war gegenüber allen Religionen gleichermaßen ungerecht.
  2. Lassana Bathily
  3. Perverse gegen die Ausländer oder wie heißen die da? Auf jeden Fall nicht: Podagra! (da hilft bekanntlich Opodeldok)
  4. Es soll eine App geben, die die Wahrscheinlichkeit des Absturzes des Fluges, in dem man gerade sitzt, ausrechnen kann.
  5. "Woran erkennt man einen Veganer? Er erzählt es einem!"
  6. Toleranz heißt achselzuckend, aber nicht notwendigerweise unwidersprochen, hinzunehmen, dass auch Unfug seine Existenzberechtigung hat.
  7. Angst ist nicht die Wirklichkeit. Wem das nicht ohne zu zögern klar ist, hat ein Problem.
  8. „Liebe bedeutet, nicht in eine Idee von Liebe gepresst zu werden, sondern als der erkannt zu werden, der man ist. Sich selbst zu akzeptieren bedeutet, nicht auf einem Podest leben zu wollen“ Das sind auch (s. o.) so Banalitäten, dass man sich unwillkürlich fragt, warum sich so wenige daran orientieren.
  9. Ist Laurie Penny Spätheimkehrerin?
  10. … oder die Tochter von Don Quichote?
  11. Beim Lesen der Studie von Welzer/Neitzel über die Soldaten der Wehrmacht: Ich fürchte, so lange man die Lücke zwischen Psychologie und Sozialwissenschaften nicht schließen kann, muss man sich mit Korrelationen statt wasserdichter Kausalitäten zufrieden geben. In der Zwischenzeit behelfe ich mich mit Betrachtungen des einen oder des anderen und versuche die Ebenen der Reflexion möglichst wenig zu vermischen. Bsp.: dass etwa die FDP vor allem Anhänger bei den Besserverdienenden hat ist zunächst nur eine Korrelation, die über die entsprechenden Interessen als Kausalität in der Tendenz gut begründbar ist, über die Motive des Einzelnen, dort Mitglied zu werden oder sie zu wählen, ist damit noch nicht viel ausgesagt und es ist auch noch nicht begründet, warum auch die, die dieser Gruppe gerne angehören würden, ebenfalls eine hohe Meinung über diese Partei haben.
  12. Es ist nicht sinnvoll, Ideologie und Theorie gleichbedeutend zu verwenden. Theorie meint zu aller Erst, eine möglichst richtige und vollständige Anschauung der Wirklichkeit. Mit allen Möglichkeiten des Irrtums behaftet. Jede Anschauung Ideologie zu nennen, behindert Kritik.
  13. „wie ich mich vor unliebsamen Informationen abschotte.“ Da hat Michael Seemann nicht nur sein Problem auf den Punkt gebracht.
  14. Diskurs ist der Lieblingsbegriff von Leuten, die weder eine Debatte noch eine Diskussion führen wollen.
  15. Nun ja, Frau Sudings Beine. Auch wenn ich mir vorstelle, in den politischen Nachrichten würde die Attraktivität von Männlein und Weiblein gleichermaßen zur Schau gestellt, würde mich das schon etwas nerven.
  16. Das diese Verrückte aus den USA ist, dürfte kein Zufall sein.
  17. Bislang dachte ich, dass „Genderismus“ ein Schimpfwort ist
  18. Ich fürchte, wer die Shoah als Höhepunkt der aufklärerischen Moderne versucht zu bestimmen, ist dem Nationalsozialismus näher als es ihm lieb sein kann.

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